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Ausflugstipps Key West 

Key West befindet sich südwestlichen Spitze der Florida Keys. Als Kreuzfahrthafen wird Key West zunehmehnd beliebter - insbesondere, da die Kreuzfahrtschiffe hier praktisch direkt "in der Stadt", nämlich in unmittelbarer Nähe zum bzw. am Mallory Square anlegen.

Der Hauptteil der Stadt befindet sich auf der Insel Key West, daneben umfasst das Stadtgebiet noch vier weitere Inseln. Etwas vor der Westküste liegt das nur per Boot erreichbare kleine Sunset Key. Vom Mallory Square aus blickt man zu dieser Insel.

Das Zentrum der Stadt und Ziel der meisten Touristen ist die Region um die Duval Street - zahlreiche Bars reihen sich hier aneinander. 

Key West ist bekannt für seine teils exzentrischen Bewohner - die Conchs. Benannt nach den Muscheln - dem Wahrzeichen von Key West. Und so verwundert es auch kaum, dass als Key West kurzzeitig die Unabhängigkeit von den USA erklärte als "Conch Republic" deklariert wurde. 

 

 Zugezogene Bewohner dürfen sich nach 7 Jahren "Freshwater-Conchs" nennen, so erklärte es uns ein Einheimischer.

Das Klima ist tropisch und damit ganzjährig warm. Statistisch regnet es in den Sommermonaten – wenn auch nur kurzfristig – an durchschnittlich 40 % der Tage. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen bewegen sich von Mai bis Oktober bei bis zu 32 °C. Die kältesten Monate von Dezember bis Februar bringen jedoch mit durchschnittlichen Tagestemperaturen von 24 °C immer noch größere Wärme als der Hochsommer in Deutschland (23 °C).

Vom Mallory Square zu Fuß zum Southermost Point:

Es sind um die 2km bis 2,5km für die einfache Strecke (ca 1,2 - 1,4 Meilen, je nach dem, wo man lang geht - der Southernmost Point ist dann noch einmal 50m um die Ecke - ließ sich auf der Karte gerade nicht für die Routenplanung aktivieren).

Das lässt sich gemütlich schlendern, gibt jede Menge unterwegs zu sehen.

Deswegen würde ich für die Strecke auch eher die doppelte ( oder dreifache Zeit) ansetzen - 23 Minuten gelten wohl nur für einen strammen und direkten Fußmarsch ohne rechts oder links zu gucken - und das ist auf Key West so ziemlich unmöglich...es gibt soooviel zu sehen. 


Wir sind den Hinweg an der Duval Street entlang gegangen und zurück parallel am Hemingway House und Lighthouse etwas zickzack und das letzte Stück wieder auf der Duval Street und haben uns danach im Hardrock Cafe gestärkt. Das Hemingway House ist übrigens nicht nur Mekka für Literatur Fans sondern auch ein beliebtes Ziel für Katzenliebhaber, denn nur hier wohnen die berühmten "6pfotigen" Katzen (genaugenommen sind es 6 Zehen an jeder Pfote). Damit der Population Einhalt geboten wird, sind jeweils nur max 2 Katzen gleichzeitig paarungsfähig - alle anderen sind sterilisiert und dienen als "Consultants" (Berater), wie uns vor Ort versichert wurde.

Zur Kneipenszene Key Wests: Zu beachten ist, dass bei einem abendlichen Kneipenbummel Kinder und Jugendlichen auch in Begleitung Erwachsener der Zutritt in die Bars verwehrt wird. Dies wird sehr streng gehandhabt - im Gegensatz zur Sunset celebration am Mallory Square, wo mobile Bars Mojitos und andere Cocktails anbieten und es für Kinder und Jugendliche genug alkoholfreie Alternativen gibt. Unbedingt probieren sollte man auch die frisch gemachte Guacamole mit Nachos!

 

 

 

Anbei auch noch einige Tipps zu Key West mit Kindern:

Key West ist ja in erster Linie für seine teils exzentrischen Bewohner und seien Kneipenszene bekannt, aber es gibt neben dem Southernmost Point auch noch einiges, was zu erkunden insbesondere mit Kindern auf/in Key West Spaß macht.

Für ältere Kinder / Teens: Da ist zum einen (ja, ich weiß, makaber...) der Friedhof von Key West, der durchaus einen Besuch wert ist. Als wäre es nicht schon skurril genug, dass wenn man vor dem falschen Eingang steht, ein ein Schild mit dem Hinweis "Funerals only" den Durchgang verweigert, so bieten die Grabinschriften teils noch weitaus schrägere Hinweise....
"At least I know, where he is sleeping tonight" ließ die Witwe eines offenbar ständig untreuen Mannes auf dessen Grabstein meißeln.

Aber natürlich gibt es auch weniger skurriles, was auch für Familien mit jüngeren Kindern in Key West gut geeignet ist:

Ein Tipp ist das Historic Seaport District

Für tierbegeisterte Kinder ist das Turtle Kraals Museum auf jeden Fall einen Besuch wert. Von Zeit zu Zeit ist die ein oder andere Meerschildkröte zur Pflege im Museum. Das Museum und die Pflegestation befindet sich im Seaport District an der Caroline Street.

Allem voran das Key West Nature Preserve - etwas abseits der Massen

Die Stadt Key West selbst kaufte diesen naturbelassenen Strandabschnitt vor einigen Jahren entwickelte ihn mit viel Planung und Rücksicht auf die Natur zu einem begehbaren Naturbereich. Holzwege führen den Besucher durch Mangrovenwälder zu einem ruhigen Strandabschnitt. Kinder werden von den vielen Schmetterlingen und Vögeln begeistert sein. Es gibt zwei Eingänge zum Key West Nature Preserve am Atlantic Boulevard.

zentraler gelegen ist dagegen der Key West Marine Park

Dieser Strandabschnitt zwischen White und Duval Street (und damit auch für Kreuzfahrtgäste ohne Mietwagen durchaus zu erreichen) wurde extra für Kinder hergerichtet, um einen (kinder-)sicheren Bereich zum Schwimmen und Schnorcheln zu schaffen. Es gibt unter anderem dicht unter der Wasseroberfläche Korallen, tropische Fische und Vögel zu beobachten. Schnorchelsachen nicht vergessen - Badeschuhe sind zu empfehlen!

Sunset Celebration am Mallory Square - das Spektakel schlechthin: 

Am Mallory Square (bzw. in dessen Nähe) legen nicht nur Kreuzfahrtschiffe an - hier findet auch die tägliche Sunset Celebration statt. Falls Ihr das Glück habt, hier über Nacht bzw. bis nach Sonnenuntergang einen Aufenthalt in Key West zu haben, dann darf man sich das nicht entgehen lassen. Unzählige Artisten zeigen ihr Können und binden gerne ihr Publikum - allem voran die Kinder mit ein. Dazu gibt es natürlich Mojtos an mobilen Bars ( für die Eltern) aber auch unalkoholisches und frische Kokosnüsse mit Kokosmilch an mobilen Bars - kleine Snacks von mobilen Imbissständen. Das Spektakel beginnt immer eine Stunde vor Sonnenuntergang.

 

Hop on Hop off in Key West per Trolley:

Einen guten ersten Überblick in knapp 90 Minuten bis 2 Stunden bekommt man, indem man in einen der "Hop on Hop off" Trollyes steigt (eine Art offene Busse, die wie kleine Straßenbahnen aussehen). Der Spaß ist zwar nicht ganz billig, aber man gelangt so an Bereiche Key Wests, die man sonst kaum aufsuchen würde. Deshalb empfiehlt es sich auch, die Tour in einem Rutsch durchzufahren und sich hinterher Zeit für das  eigentliche Zentrum Key Wests zu nehmen. Lohnenswert zudem, weil die Fahrer der Trolleys Einheimische Conchs sind und viel über ihre Stadt zu berichten haben. 

 

 

Für die Pause zwischendurch: Key Lime Pie

Auf gar keinen Fall entgehen lassen darf man sich den Besuch einer "Key Lime Pie Factory" - Bäckererien der Lokalspezialität "Key Lime Pie", ein süßer Kuchen mit Limettencreme, vonen denen sich jede einzelne "Factory" rühmt, die jeweils beste zu sein. Ob man ihn nun mag oder nicht, probieren muss man ihn definitiv. Ein Tipp mit hübschem kleinen Innenhof ist "Kermits" direkt am Fischerhafen. In der Umgebung finden sich zudem zahlreiche Restaurants, die täglich frische Fischgerichte anbieten.

 

 


 


 

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