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Reisebericht Norwegian Breakaway

ab/bis New York Oktober 2014

Schon auf der Inauguralfahrt mit dem Schwesterschiff Norwegian Getaway habe ich mit einer längeren Kreuzfahrt auf der Breakaway geliebäugelt, nicht zuletzt vor allem deshalb, weil wir mit zwei Teenagern reisen und diese Schiffe einfach für jeden etwas bieten. Und dann noch ab New York zu starten - ein Traum! In den Herbstferien war es endlich soweit.

Hier folgt nun unser detaillierter Reisebericht zu unserer Kreuzfahrt mit der Norwegian Breakaway:

 

Anreise Samstag 4.10.2014 New York wir kommen!

Mit British Airways geht es via London Heathrow nach New York. Da Sitzplatzreservierungen bei British Airways speziell auf der Langstrecke richtig ins Geld gehen, warten wir bis zum Check in um uns Plätze  auszusuchen und haben tatsächlich freie Wahl.
Der Flug verläuft entspannt und überpünktlich. Da die Wege auch innerhalb des Terminal 5 in Heathrow mitunter recht weit sind und man auch bei Weiterflügen erneut eine Sicherheitskontrolle passieren muss, empfiehlt sich bei einer Umsteigeverbindung mind. 90 Minuten einzuplanen.
Nachdem wir im letzten Jahr beinahe ewig auf unseren Transfer via Airlink warten mussten und erst knapp 4 Std. nach Landung am Hotel in Manhattan ankamen, entscheiden wir uns diesmal für den schnellsten und weitaus günstigeren Weg nach Manhattan.
 
Tipp: Mit dem Zug nach Manhattan ist schneller und günstiger
 
In JFK gelandet nehmen wir also den Airtrain bis Jamaica Station (kostet 5$) , rote Linie Nr8, und steigen dort nach wenigen Minuten in die LIRR (Long Island Railroad). Das Weekend City Ticket für die LIRR kostet gerade mal 4$. Der Zug fährt bis zur Pennstation im Herzen Manhattans gerade mal 20 Minuten - das schafft kein Taxi. 
Je nachdem wo sich in Manhattan das Zielhotel befindet kann man ab Jamaica Station auch ganz unkompliziert mit der U-Bahn fahren.
 
 
Unser Hotel für die eine Nacht vor der Kreuzfahrt mit der Norwegian Breakaway ist dieses Mal das Affinia Manhattan, welches sich praktischerweise unmittelbar gegenüber der PennStation bzw. des Madison Square Garden befindet. Auch Pia ist mit ihrer Familie hier. Paderborn Dolphins Treffen in NY.
 
Nach dem Check in starten wir direkt durch ins New Yorker (Shopping)Leben...klar landen mir unseren beiden Jungs wieder im Sportgeschäft - wie sollte es auch anders sein. Mit neuen Baskettballschuhen in der Tasche und entsprechend gut gelaunten Teenagern treffen wir uns mit Pia und Familie um 18:30 am Hardrock Cafe am Times Square. Zwar nimmt das New Yorker Hardrock Cafe keine Tischreservierungen an, aber auf der HRC Homepage kann man sich für "Skip the Line" und ein Priority Seating registrieren und kann so die teils extremen Warteschlangen umgehen. So haben wir zu siebt dann auch sofort einen Tisch. 
 
 
Nach einem leckeren Essen und einigen Drinks geht es zurück zum Hotel....wir sind jetzt mehr als 24Std auf den Beinen und morgen wollen wir schliesslich pünktlich auf die Norwegian Breakaway. Und zum Glück haben wir ja auch nach der Cruise einen Tag in New York.
 
 

05.10.2014


Guten Morgen New York - und "sie" ist da!

 
Tatsächlich schaue ich heute früh zuerst aufs Handy und auf die Webcam der Cruiseport Manhattan - "Sie ist da!!!" rufe ich voller Vorfreude,..ok.. vielleicht etwas zu laut aus, denn nun ist auch der Rest der Familie wach. Da sich gegenüber ein Starbucks befindet, ist das Frühstück und der Gute-Laune-Morgen Kaffee gesichert.
 
Morgens treffen wir noch Pia in der Lobby - für die drei geht es nach einigen weiteren Tagen in New York weiter nach Houston/Texas.
 
Gegen 10.30h treffen wir am Manhattan Cruise Terminal ein. Wow! Welch ein Schiff! Zwar habe ich das fast baugleiche Schwesterschiff, die Norwegian Getaway, schon in Rotterdam bewundern und geniessen dürfen - aber hier so direkt in der Stadt mit dem beeindruckenden von Peter Max bemalten Bug auf den Terminal gerichtet, wirkt sie umso imposanter.
 
Die Norwegian Breakaway liegt nämlich direkt in der Stadt. Auf die Ausfahrt freuen wir uns schon jetzt. Der Check verläuft rasant schnell, bereits um kurz nach 11:30h beginnt das Boarding und wir sind mit der Nr 7 nach weiteren 10 Minuten auf dem imposanten Schiff und werden wie alle Passagiere von tosendem Gejubel der CrewMitglieder an Bord begrüsst. Welcome on board! Ja, wir fühlen uns Willkommen!
Auch in die Kabine können wir direkt um das Handgepäck abzustellen. Der Balkon der Minuite 87xx ist von wirklich aussergewöhnlicher Grösse und so passen neben einem "richtigen" Tisch und zwei Stühlen auch noch 2 Sonnenliegen darauf. Herrlich! 
Ebenfalls verhältnismässig gross ist auch das Bad und damit deutlich grösser als das Bad  im Affina Horel in Manhattan. Es verfügt über eine geräumige Dusche mit Regendusche und mehreren Jets auch über ein Doppelwaschbecken. Auf der Ablage steht zudem eine erneut beeindruckende und gut duftende Auswahl an Pflegeprodukten bereit. 
 
Aber nun gilt es erst einmal das Schiff zu entdecken! Die Seenotrettungsübung ist für 14:30h angesetzt und so bleibt genug Zeit für eine erste Runde und die erste Basketball Partie der Kids. In der Churrascaria gönnen wir uns einen kleinen Mittagssnack.
 
Ein paar allererste Impressionen vom Schiff:

 
 
 

 
Nur wenige Minuten nach der angekündigten Zeit und nach beendeter SNRÜ verlässt die Norwegian Breakaway der New Yorker Hafen. Mit drei langen Tönen aus dem Typhon kündigt sie den Rückwärtsgang an - Gänsehaut macht sich breit - ich liebe diese fernweh-weckenden dunklen Töne.
 
Wir geniessen die Ausfahrt von unserem Balkon aus, als es plötzlich an der Tür klopft. Unser guter Geist des Housekeepings, Gilbert, steht mit strahlendem Lächeln in der Tür und überreicht uns einen Teller mit einer kleinen aber feinen Auswahl von leckeren Canapees mit den besten Wünschen...mjamm. Wir haben Urlaub!
 
Da wir das Ultimate Dining Paket (119$) gebucht haben, mit welchem wir an jedem Abend eines der aufpreispflichtigen Restaurants nutzen können, ist am Anreisetag die Dinnershow Cirque Dreams im Spiegel Tent inklusive, welche sonst 39$ extra kostet. Daher habe ich bereits von daheim Plätze für die Show um 17.15h reserviert - bei der späteren Vorstellung war ich mir schon wegen des Jetlags nicht sicher, ob wir die noch schaffen würden. Leider darf man während der Show keinerlei Fotos machen, was schade aber verständlich ist. In einer oppulenten Farbenwelt geniessen wir ein dreigängiges Surf&Turf Menü (übrigens das gleiche Menü wie im Illusionarium auf der Getaway) Das Beef Tenderloin ist butterzart und wird von vier Scampis begleitet. Kalt ist es allerdings im Spiegeltent - das kann auch kein Kontrastfehler sein, denn in NY waren bei strahlend blauem Himmel heute gerade einmal 15Grad. Also Jacke mitnehmen!
Für die Künstler, die sich in teils atemberaubenden artistischen Einlagen präsentieren dürften dieeher frischen Temperaturen jedoch ganz angenehm sein.
 
Bei einer kurzen Stippvisite auf der Kabine finden wir bereits das Tagesprogramm für den folgenden  Seetag vor. Meine Güte....wo fangen wir an und wo hören wir auf?! Wie gut, dass die Route 3 Seetage hat...



 






820 Seemeilen bis Florida 

06.10.2014 auf See!

Von New York bis zu dem ersten Hafen unserer Kreuzfahrt mit der Norwegian Breakaway sind es satte 820 Seemeilen. Kein Wunder also, dass die Norwegian Breakaway schon nachmittags in New York abgelegt hat und unser erster Tag ein Seetag ist.

Unsere Route hat insgesamt 3 Seetage. Und die werden wir wohl auch benötigen, um all das zu entdecken und zu genießen, was wir uns vorgenommen haben.

Den ersten Morgen genießen wir mit einem Vor-Frühstück (eigentlich nur Kaffee und Obst) auf dem Balkon - okay, so richtig warm ist es morgens um 7.30h dann doch noch nicht. Aber dafür fast blauer Himmel und ruhige See. Die Frühstückskarte für den Kabinenservice umfasst die typische Auswahl  für ein kleines, süßes Frühstück: Kaffee, Tee oder heiße Schokolade nach Wahl, Orangensaft, eine Auswahl an Früchten, süßes Gebäck (Cinnamon Rolls  also Zimtschnecken), Croissants etc.  Da diese Auswahl für meine drei Männer allerdings nicht unter "stärkend" und schon gar nicht unter Frühstück fällt, beschränken wir uns auf Kaffee bzw Saft und etwas Obst.
Nachdem die Kids dann auch mal endlich wach sind, geht es zum richtigen Frühstück ins Savor auf Deck 6. Solange hätte ich ohne Koffein ohnehin nicht ausgehalten...

Seetagsfrühstück an Bord der Norwegian Breakaway Foto: Christine Starmann

 

In der 4-Bett Minisuite auf Deck 8 müssen sich unsere beiden Jungs übrigens zur Abwechslung mal kein Schlafsofa teilen ( YEAAH, das ist nämlich Höchststrafe für zwei Kinder im Teenageralter, damit meist auch für die mitreisenden Eltern und bei MSC z.B. die Regel....), es gibt eine bequeme Schlafcouch und darüber ein Pullmanbett.
Beides wird vom Housekeeping ("unserem Gilbert", wie kann man morgens schon so wahnsinnig gut gelaunt sein?) tagsüber zusammengeklappt und abends frisch hergerichtet.
Kleiner Hinweis am Rande für Eltern mit Kleinkindern: Unser  guter Housekeeping-Geist Gilbert erklärt mir auf Nachfrage übrigens auch, dass es durchaus auch noch höhere Bettsicherungen gibt, falls man welche benötigt. Einfach beim Housekeeping danach fragen.




Frisch gemacht in unserem für ein Kreuzfahrtschiff wirklich außergewöhnlich großem Bad - mit was noch viel ungewöhnlicher ist: sagenhaft gutem Wasserdruck in der Dusche ! - starten wir gestärkt in den Tag. Denn nun heißt es erst einmal das Schiff zu erkunden. Und vor allem erst einmal ein "richtiges" Männer-Frühstück (das bekäme ich morgens noch nicht runter):

Egg Benedict



 
Die Atmosphäre im Savor ist angenehm entspannt - wir haben einen schönen Tisch am Fenster. Und nun sind auch die Männer happy.
 

Sport an Bord:

Durch unsere beiden Teens wird die Qualität eines Kreuzfahrtschiffs ja ohnehin nach den zur Verfügung stehenden Sportmöglichkeiten beurteilt. Alles andere ist sekundär. Und hier hat die Breakaway die Nase vorn ( wobei... ähm ... genausgenommen eigentlich hinten, also im Heck). 
 
 
Also heißt es erst einmal eine Runde Basketball für alle! Und Basketballer Frederic kann seine soeben in New York ergatterten neuen Under Armour Basketballschuhe einem ersten Test unterziehen und findet sofort Anschluss und Gleichgesinnte.
Okay, Lucas wäre es ja noch lieber, wenn es auch ein American Football Feld (nein, ich rede nicht von einem kleinen Soccerfeld...) auf einem Schiff gäbe, aber ich glaube, als "zwischendurch-Sportart" wäre das im Gegensatz zu Basketball ohnehin kaum geeignet. 
Bälle und Platz sind jedenfalls in Topzustand und das Spielfeld rundum "vernetzt" - außen herum um das Multifunktionssportfeld verläuft der Kletterparcour samt "Walk the plank", darunter befindet sich wiederum der aufwändig gestaltete Minigolfplatz. 
 
Na, wem fällt was auf? Richtig - der Hinweis "Bitte nicht an den Korb hängen" ist auf deutsch - die Norwegian Breakaway ist ja auch made in Papenburg/Germany Bild: C.Starmann

Bis zur Mittagszeit haben sich die Temperaturen auch bis auf angenehme Poolwärme gesteigert, so dass unser 13jähriger Adrenalin-Junkie Lucas ( nein, Maren, mich kriegen da keine 10 Pferde rein) endlich die Freifallrutschen einem ausgiebigen Test unterziehen kann. Und wenn er sagt ausgiebig, dann meint er ausgiebig und so reagiert auch die aufsichthabende Person oben an den Rutschen irgendwann mit einem entgeisterten "you want it again, really?"

"Ententeich" am Seetag - Blauer geht es nicht - Norwegian Breakaway auf dem Weg nach Port Canaveral
Foto: Christine Starmann


 


Nachdem die Rutschen für gut befunden wurden und wir lange genug das Pooldeck genossen haben, auf dem es übrigens trotz warmen Wetters und inzwischen knallblau strahlendem Himmel immernoch noch hier und da freie Liegen gibt, gönnen wir uns einen kleinen Snack im Garden Cafe auf Deck 15. Im Gegensatz zur sonst oft üblichen Kantinenatmosphäre in Buffetrestaurants auf US-Kreuzfahrtschiffen ist das Gardencafe recht ansprechend gestaltet und auch die Auswahl schmeckt. Besonders überzeugt unsere Kids natürlich die schnell entdeckte Softeismaschine...(derer gibt es gleich mehrere).
 
Vor einem kleinen Rundgang gehen wir kurz auf die Kabine und finden eine Einladung für den "VIP-Cocktail" des Kapitäns im The Haven für den Abend vor. 
Von MSC kennen wir diese Art Einladungen außerhalb der des Yachtclubs als absolute Massenveranstaltungen für alle MSC Clubmitglieder, bei der man sich für Fotos mit dem Kapitän in eine lange Schlange stellen muss und uns schwant zunächst ähnliches. Aber wir sind neugierig und freuen uns. Plötzlich klingelt das Telefon und Mariette, die Sekretärin des Hoteldirektors, erkundigt sich, ob wir auch wirklich kommen - da sich der Cocktailempfang und und unsere Reservierung für die Moderno Churrascaria am Abend überschneiden, bucht sie netterweise unsere Reservierung zeitlich etwas um. 
 
So lernen wir am Abend also auch den The Haven Bereich auf dem Schiff kennen. Wir hatten ja vor der Kreuzfahrt kurz überlegt auf eine Suite im The Haven umzubuchen, allerdings haben wir uns dann doch eines recht guten Angebots dagegen entschieden, für 1700€ Aufpreis für die 7 Tage nutzen wir für gewöhnlich unsere Kabine zu selten und zudem hatten wir da das Ultimate Dining Paket auch schon gebucht und somit das The Haven Restaurant kaum genutzt.
Aber für das nächste Mal ist The Haven fest eingeplant!
 
Da es noch einige Stunden Zeit sind bis zum Abend, bummeln wir gemütlich über das Schiff und genießen das Traumwetter - blauer geht es wirklich nicht mehr:
 

 
Besonders angetan hat es mir ja der The Waterfront Bereich auf Deck 8, also praktischerweise in direkter Nähe zu unserer Kabine, was zudem für Peter perfekt ist, denn auf der Steuerbordseite darf dort geraucht werden.
 
Es ist auch nicht so, als müsste man zwangsweise dort irgendetwas (womöglich aufpreispflichtiges) konsumieren, es gibt jede Menge ruhige Plätzchen außerhalb der  Restaurants, wo man sich auch ohne Bestellung niederlassen kann. 
 

Lieblingsplatzpotenzial: Fat Cats Waterfront Deck 8 Norwegian Breakaway Foto: Christine Starmann
 

Waterfront Norwegian Breakaway backbord  Foto: Christine Starmann
 
Nach einer kleinen Partie Minigolf, die ich natürlich haushoch verliere, machen wir uns für den Abend fertig
 
 
 Pünktlich um 18h holt uns Mariette an der Tür zum The Haven ab. Der geschmackvolle Außenbereich des The Haven auf der Norwegian Breakaway ist im Gegensatz zum dem auf dem Schwesterschiff Norwegian Getaway mit einem variablen Dach ausgestattet, was bei Kreuzfahrten ab New York sicherlich nicht nur im Winter Sinn macht.

Wir unterhalten uns lange mit dem netten aus Südafrika stammenden Excursion Manager und dessen Assistentin. Die beiden werden wir noch öfter auf dem Schiff treffen, wie überhaupt Offiziere und Crewmitglieder sehr präsent auf dem Schiff sind und abends auch in Bars und Restaurants anzutreffen sind - hier unterscheidet sich Norwegian deutlich von anderen Reedereien. Der The Haven Bereich ist gut besucht aber alles andere als überfüllt. Und auch Kapitän Hakan Svedung ist präsent und begrüßt seine Gäste persönlich. Eine wirklich sehr nette Atmosphäre!

Restauranttipp Moderno Churrascaria - Deck 8

Vom The Haven geht es nun 8 Decks nach unten - denn für den Abend steht die Moderno Churrascaria an. Nachdem wir letztes Jahr Weihnachten/Silvester ja in Orlando verbracht hatten und Heiligabend im brasilianischen Steakhouse "Fogo de chao" verbracht haben, sind unsere Jungs absolute Churrascaria Fans und so ist das "Moderno" das Highlight schlechthin.



Für alle, die es noch nicht wissen: In einer brasilianischen Churrascaria hat man keine feste Speisekarte - es gibt vielmehr ein Vorspeisen-Buffet, sowie eine feste Auswahl von Beilagen ( typischerweise Bohnen, Mashed Potatoes/ Stampfkartoffeln mit Knoblauch, Reis und gebackene Bananen) - das Fleisch bringen Pasaderos an Spießen an den Tisch und es wird soviel oder so wenig abgeschnitten wie man möchte. Es gibt Filet Mignon (in 5oz. Stücken serviert), Sirloin Steak, aber auch Spare Ribs, Lamm und Hühnchen sowie mit Zimtzuckerkruste gegrillte Ananas vom Spieß.

Jeder Gast erhält eine Karte mit einer grünen und einer roten Seite - hat man genug oder möchte pausieren, so dreht man die Karte auf rot. Grün bedeutet: weiter geht`s.

War auf der Inauguralfahrt der Getaway im Januar das Fleisch noch in einem relativ einheitlichen Garzustand (nämlich durch), ist es auf der Breakaway butterzart und von medium-rare über medium bis well done zu bekommen. Absolut lecker!

Normaler Kaffee zum Dessert ist übrigens inklusive und kostet keinen Aufpreis. Kostenpflichtig hingegen sind Lavazza Spezialitäten wie Espresso (inkl. Servicegebühr 2,10$) und Capucchino. Erwähnenswert: Zu allen Mahlzeiten und in allen Restaurants gibt es stets kostenloses Eiswasser, welches standardmäßig serviert wird.


Papaya Creme zum Dessert in der Churrascaria Moderno auf der Norwegian Breakaway

Teensclub Norwegian Breakaway - International, wie man es sich wünscht:

Frederic düst in den Teensclub und hat schon eine nette, bunte Truppe aus aller Herren Länder kennen gelernt. Gleich mehrere Teens aus den USA, Kanada, je einer aus Saudi Arabien, Israel, Indien (man sieht, es geht doch, dass alle zusammen kommen - aber dazu später noch mehr!) ist alles vertreten - allerdings kein weiterer Deutscher bei den Teens außer Frederic und Lucas (im Kidsclub taucht wohl noch ein weiteres deutsches Kind auf und im Teensclub hatten sich wohl auch zwei weitere umgeschaut, aber sind zumindest am Abend nicht dabei).

Im Teensclub auf der Breakaway wird das gelebt, was man sich andernorts auf diesem Planeten wünscht. Hoffentlich bleiben diese Kontakte lange bestehen. 
 

Ein wunderschöner Seetag neigt sich dem Ende zu - heute mal keine Show ( Burn the Floor, Rock of Ages etc haben wir noch für die nächsten Tagen reserviert) stattdessen Blues im Fat Cats - fast wie in New Orleans! 

 

Meine Lieblingsbar - Fat Cats

Der Bassist, welcher aussieht wie der große Bruder von Xavier Naidoo, hat offenbar seine halbe Familie mit an Bord gebracht oder eine breite FanBase. So rockt im wahrsten Sinne die Oma mit dem Rollator ab ( neeeeiiiiin, das ist keine respektlose Metapher... die ältere, top-gestylte Dame, düst tatsächlich mit Rollator auf die Fläche vor die Bühne und rockte und lautem Gejubel und Geklatsche ab! Wow! 

Ebenso cool eine Dame aus dem Publikum, die sich spontan (?) bereit erklärte mit der Band Reba McEntire zum Besten zu geben und das mit einer Mega-Stimme "I`m a survivor!" - überhaupt kann offenbar ein Großteil der Gäste, die zu einem erheblichen Teil tatsächlich aus New York, Staten Island und Brooklyn stammen, singen. 

An der Waterfront sitzen draußen vier Damen und geben mal eben a capella Aretha Franklin zum Besten... das kann keine Show toppen und ich ärgere mich gerade, in diesem Moment keine Kamera zur Hand gehabt zu haben. (Vermerk an mich selbst: das nächste Mal nicht ein einziger Schritt ohne Kamera oder Handy) 
Das Schiff samt Crew und seine Gäste haben unsere Herzen jetzt schon erobert. Wir fühlen uns so richtig wohl (und ich glaube, nach New Orleans müssen wir auch mal) ....Und das Fat Cats wird zum abendlichen Fixpunkt!

Es sind laut Mariette übrigens nur insgesamt 30 Deutsche an Bord.  Definitiv kein Nachteil...



Morgen steht Port Canaveral auf dem Programm - Florida wir kommen!

Tipp an meine Leser: Tagesprogramme, Kids- und Teensclub Programme, Menükarten, Preislisten etc sowie allgemeine Infos kommen demnächst allesamt auch im Kids on Cruise Forum - dort findet Ihr auch schon jede Menge Infos zum baugleichen Schwesterschiff Norwegian Getaway.



07.10.2014 Space Coast on Ice - Grüße aus Port Canaveral!

Da werden Erinnerungen wach! Als wir nämlich vor nicht allzu vielen Jahren unseren ersten USA Urlaub mit den Kindern in Florida verbrachten, war deren erklärtes Hauptziel nämlich eben jene Region, die das Kennedy Space Center beheimatet. Port Canaveral - die US Space Coast.


 

Diesmal nähern wir uns dem eindrucksvollen Nasa Komplex, den man schon weitem sieht, von der Meerseite aus. Es lohnt sich zeitig aufzustehen und die Einfahrt mitzuerleben. Das Aufstehen fällt im Falle des Norwegian Breakaway Routenplans auch gar nicht allzu schwer, denn wir legen hier erst am Mittag an.

Der Tiefwasserhafen Port Canaveral liegt auf Merritt Island an der Ostküste Floridas in der Bucht von Canaveral. Die Hafeneinfahrt für Seeschiffe - also auch Kreuzfahrtschiffe - hat eine imposante Länge von etwa 13 Kilometern vorbei an Naturschutzgebieten und Vogelschutzgebieten. Nördlich des Hafens befindet sich die Cape Canaveral Air Force Station und das Kennedy Space Center Beides kann man während der Einfahrt von unserer steuerbord gelegenen Kabine bzw. deren Balkon aus gut sehen.


Port Canaveral Foto: Christine Starmann


Norwegian Cruise Line bietet ab Port Canaveral eine umfangreiche Mischung an Ausflugsangeboten an. So sind Touren zu nahezu allen Orlando Freizeitparks möglich (inkl. Eintritt und Transfer ab ca 149$ - 179,95$ p. Erwachsenen, Transfer only für 69$), ebenso wie zum Kennedy Space Center Visitor Komplex ( den wir Euch absolut empfehlen möchten!) oder auch Ausflüge zum Strand und in Naturschutzgebiete dieser herrlichen Region auswählbar. Wer die Wahl hat, hat die Qual!

Dabei dürften die Ausflugsanbieter speziell an den Orlando Freizeitparks kräftig verdienen, denn das Schiff legt erst gegen Mittag an - von Port Canaveral nach Orlando sind es rund 90km. Ab 15h gibt es jedoch z.b. für Seaworld Tickets zum halben Preis (also um die 40$ statt 79$ / 89$). Viel früher dürfte der Transfer dort kaum eintreffen. Für Seaworld ist die späte Ankunftszeit dabei kein Nachteil - vormittags ist es am vollsten. Wir haben im Sommer die Erfahrung gemacht, dass man ab 15h ohne große Wartezeiten in alle Fahrgeschäfte kam und die Shows finden auch an den Nachmittagen statt. Wer es also günstiger aber sicher haben möchte, wählt den reinen Transfer und kauft die Tickets zum halben Preis vor Ort. Alternativ wird ein Transfer nach Orlando von diversen Anbietern vor Ort angeboten - allerdings zu nahezu identischen Preisen.

Wen es zum Kennedy Space Center zieht und wer mit mehr als zwei Personen also z.B. als Familie unterwegs ist, dem würde ich statt des Reederei Ausflugs für satten 89$ pro Person (über 10 Jahren) eher dazu raten die Tickets für das Kennedy Space Center vorab online zu kaufen (Tipps dazu im Forum - Kostenpunkt ab 36$ pro Person) und am Hafen in ein Taxi oder einen der zahlreichen Busse zu steigen. 
Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, sofern man sich ein wenig für Raumfahrt interessiert. Und selbst wenn nicht - spätestens der Anblick der spektakulären Fluggeräte dürfte einen vor Respekt erstarren lassen.
Es ist wirklich imposant, was man dort live zu sehen bekommt und keinesfalls sollte man eine Station auslassen. Wer etwas mehr Zeit und Begeisterung mitbringt, für den dürfte auch die etwas entfernt vom eigentlichen Visitor Komplex liegende Hall of Fame etwas sein. Dazu ist der gesamte Komplex in ein wundervolles Naturschutzgebiet eingebettet. Alligatoren, Weißkopfseeadler - es gibt viel zu sehen. Innerhalb des gigantischen Areals wird man mit Bussen des Kennedy Space Centers gefahren mitsamt Guide an Bord.






Da wir jedoch gerade erst im Sommer wieder drei Wochen in Florida verbracht haben (jaaaa, wir sind Fans) und inzwischen auch alle Orlando Freizeitparks durch haben, ist diesmal  Cocoa Beach unser Ziel. Wir haben uns Tickets für den Shuttle Bus zum "Shoppingcenter" gekauft, von wo aus man zum Strand laufen kann.  Dabei hätte mir das Wort Shopping eigentlich schon eine Warnung sein sollen - hatten wir damit nicht erst im April auf Jamaika so unsere Erlebnisse?!

Natürlich wollen in Port Canaveral so ziemlich alle Passagiere runter vom Schiff und so ziehen sich die Schlagen quer über die Decks und durchs Casino. Nachdem man uns erst den falschen Weg weist mit unseren Shuttlebus-Tickets, müssen wir ein zweites Mal anstehen und kommen so erst nach knapp ca 40 Minuten von Bord. Kein Beinbruch - aber hier scheint es innerhalb der Crew kleinere Kommunikationsprobleme zu geben, was ein Ausflugsticket ist und was nicht - mit den "Shuttlebustickets" gelten wir nämlich offenbar nicht als NCL-Ausflügler und müssen zum Individual-Ausflügler Ausgang. 

Irgendwann sind wir dann aber doch draußen und eigentlich geht alles doch sehr geordnet von statten. Definitiv entspannter als wir es von so manch anderer Reederei kennen.
Wichtig ist, dass man seinen Pass oder einen anderen Lichtbildausweis mit an Land nimmt, denn Cruisecard und Ausweis werden vor dem Betreten der Check in Halle bei der Rückkunft abgeglichen. Direkt gegenüber unseres Liegeplatzes befindet sich der Disney Cruise Terminal - leider ist aber gerade kein Disney Schiff zeitgleich mit uns vor Ort:


Für den Shuttlebus, der nonstop zwischen dem Cocoa Beach Shoppingcenter (welches eigentlich nur ein überdimensionierter Surfshop ist) und dem Hafen verkehrt, erhalten wir ein grünes Bändchen mit einer Losnummer darauf. Im Surfshop gibt es einige Gewinne, Wasserflaschen etc. Wir gewinnen auch hier nichts, was aber angesichts der Gewinne wirklich zu verschmerzen ist.

Im Surfshop befindet sich ein Aquarium mit einer Muräne, einem kleinen Hai und einigen bunten Fischen, die ihre Kreise drehen ( wohin auch sonst) ....erinnert mich bitte daran, dass ich nie, niemals nie und wirklich NIE wieder ein Ausflugsticket buche, auf dem das Wort "Shopping" steht.  


 
2 Mai Tai Cocktails für 5$, Mojito 2$ - Zielgruppe ist klar, erst abfüllen, dann Ramsch verkaufen? Nippes und Touri-Textilien wohin man schaut. Ihr merkt, Begeisterung sieht anders aus (aber stopp! Einen Starbucks gibt es in diesem "Center" auch! Also doch nicht so schlecht :o)) und so machen wir uns direkt auf zum Strand, der ja ohnehin unser eigentliches Ziel ist.

Cocoa Beach dürfte vielleicht als Spielort der US Serie "Die bezaubernde Jeannie" dem ein oder anderen bekannt sein. Der Ort selbst hat gerade mal knapp unter 12.000 Einwohner.

Da hier im Gegensatz zu den Stränden an der Westküste Floridas die Wellen mitunter relativ hoch werden können, ist Cocoa Beach mehr ein Surferparadies als das Strandziel schlechthin. Allerdings hatten wir auf der Überfahrt schon "Ententeich" und von wirklich hohen Wellen kann heute keine Rede sein. Trotzdem weht wegen Unterströmungen die gelbe Flagge.
Der breite Strand ist trotz hochsommerlicher Temperaturen auch eher mässig besucht. Es gibt Stühle, Liegen und Schirme zu mieten  - für drei Liegestühle plus Schirm zahlen wir als Komplettpaket 30$ Tagespauschale plus 10 $ Kaution, die man bei Rückgabe zurück erhält.  Recht humane Preise also. Ebenso gibt es Surfbretter und weitere Wassersportgeräte ab 15$ zu leihen. Gegenüber vom Strand gibt es mehrere Supermärkte , u.a. einen 7eleven - hier decken wir uns mit einigen Getränken ein, denn man Strand selbst gibt es nicht viel - es ist eine recht ruhige Ecke und man merkt, es ist keine Saison. Das ist uns persönlich ganz recht :o)




Wir entspannen uns herrlich, während eine ältere Dame gegenüber ihrem Gatten (?) mit vollem(!) Körpereinsatz bereits seit fast einer geschlagenen Stunde den Rücken eincremt (und ich meine wirklich vollem!), was vor allem unsere Jungs ziemlich belustigt udn ihr Oberteil gefährlich zum rutschen bringt. (nein, das Bild davon, welches ich mir natürlich nicht verkneifen konnte, werde ich selbstverständlich nicht online stellen ;o) ...). 
Peter beschwert sich augenzwinkernd und frech grinsenderweise, dass er gerne auch eine solche Behandlung hätte - zum Glück intervenieren die Jungs peinlich berührt angesichts der vagen Möglichkeit, dass ihre Eltern eine solche Show an einem öffentlichen Strand abziehen könnten... Allein für die Gesichter der beiden hätte es sich ja fast gelohnt...


Foto: Christine Starmann


Gebunkert wird auch:

Nach einigen Stunden Footballspiel und in der Sonne rösten machen wir uns auf den Rückweg zum Schiff. Zunächst gönnen wir uns aber einen Frappucchino bei Starbucks. Als wir am Hafen ankommen, ist bereits das Bunkern in vollem Gange. Denn Port Canaveral ist der Hafen auf unserer Route, in der die Breakaway die meiste frische Ladung an Bord nimmt. Lebensmittel, Wasser, Getränke und mehr. 



So stehen die LKW mit Ladung Schlange - soviele Passagiere und die zugehörige Crew wollen schließlich versorgt werden! Eine logistische Meisterleistung!

Apropos Getränke: Übrigens ist es bei Norwegian Cruise Line durchaus erlaubt, Getränke mit an Bord zu bringen. Bei unalkoholischen sagt ohnehin niemand etwas, bei alkoholischen Getränken wird eine "Corkfee"/Korkgebühr erhoben - diese richtet sich nach Flaschengröße und Alkoholgehalt und liegt zwischen 15$ und 30$ pro Flasche. Die Corkfee kann man direkt bei der Sicherheitskontrolle nach dem Landgang entrichten und erhält dort eine Quittung.



Zurück auf der Kabine erwartet uns ein Teller mit 4 leckeren Pralinen - mjamm. Ein Dankeschön dafür, dass wir am gestrigen Abend an einer Gästebefragung während unseres Abendessens im Moderno (Churrascaria) teilgenommen haben. Eine wirklich nette Geste! Bei Norwegian ist vieles etwas anders.


Cagneys:


Für heute Abend steht das Cagneys Steakhouse auf dem Programm, wobei mein Bedarf an Fleisch eigentlich schon seit gestern und vorgestern für die gesamte Woche gesättigt ist. Aber haben es ja selbst so reserviert. Ich  liebe gutes Steak, aber drei Tage hintereinander? ...ich beginne langsam über die Vorteile einer zumindest vorübergehenden veganen Ernährung nachzudenken und befürchte, dass mich irgendwann die Gicht überfallen wird, wenn das so weiter geht, ...das meinen Männern zu erklären dürfte jedoch ein hoffnungsloses Unterfangen werden. Die drei wähnen sich nämlich bereits im Paradies. STEAAAAK!  Proteine yeaaah!

Das Cagneys ist ebenso wie die daneben gelegene Churrascaria ein aufpreispflichtiges Restaurant. Im Gegensatz zum Moderno mit 20$ Zuzahlung pro Person, werden im Cagneys 30$ fällig. Auch das Cagneys ist Bestandteil des von uns bereits vorab gebuchten Ultimate Dining Pakets (119$ pro Person), so dass keine Zuzahlung an Bord fällig wird.

Das Cagneys ist eindeutig eines der beliebtesten Restaurants an Bord. Trotz verhältnismäßig hoher Zuzahlung ist es brechend voll, was sich auch in der Geräuschkulisse unsanft bemerkbar macht. Nichtsdestotrotz sind die Steaks ein Gedicht und der Service wie immer erste Sahne.




Ich bestelle eine Potatoe Soup sowie ein superzartes Filet Mignon mit Sauce Bernaise nebst Cagney Fries (mit Trüffelöl). 
Dazu gibt es einen Shiraz für 36$ die Flasche. Da Peter und ich keine Lust auf die ganze Flasche haben, trinken wir jeder nur ein Glas - auch das ist kein Problem. Die Flasche erhält ein Etikett und wir für uns eingelagert und kann unter Vorlage des Bons in jedem Restaurant erneut serviert werden. Praktisch! Peter ist von seinen Mini Waguy Burgern als Vorspeise ebenso begeistert wie Lucas und Frederic von ihren beiden Salaten und erst recht von ihren Steaks nebst Beilagen. 
Ein Dessert will beim besten Willen nicht mehr hineinpassen.
Wenn nur die relativ unangenehme Lautstärke nicht wäre, dann wäre es perfekt! Aber was kann Norwegian für unseren Nachbartisch?!

Nach dem Besuch im Cagneys gönnen wir uns einen kleinen Abendspaziergang an Deck. Die Norwegian Breakaway liegt heute bis 9pm / 21h in Port Canaveral, da die späteren Ausflügler aus Orlando erst gegen 8 / 8.30 pm zurück kommen. 


ICE ICE BABY - Eskimos in Florida

Während die Kids zum abendlichen Basketballspiel bzw. Teensclub aufbrechen, haben Peter und ich für 21.30h eine Reservierung für die Ice Bar, die sich auf Deck 8 direkt neben der Shakers Bar befindet.

Ein Besuch der Ice Bar hat mich schon auf der Getaway gereizt, aber dafür blieb dort keine Zeit. In weiser Voraussicht tausche ich fix vorher Flip Flops gegen Socken und Stiefel.

Die IceBar kostet 20$ Zuzahlung pro Person. Enthalten sind darin jedoch auch auch 2 Getränke. Sie öffnet 1x pro Stunde immer zur halben Stunde ( also 18.30/19.30/20.30/21.30 usw.). Wir werden ausgerüstet mit Handschuhen und einem Thermomantel. Eskimofeeling in Florida!




Nachdem die Gruppe komplett ist, geht es durch mehrere Türen in die zur IceBar gestalteten Kühlkammer. Willkommen am Nordpol!  Eisige Temperaturen herrschen hier und ich frage mich, wie das der nette junge Mann hinter der Bar aushält, der hier die Drinks mixt.

Zur Auswahl stehen mehrere Wodka-Cocktails (ganz wie in Sibirien) sowie zwei unalkoholische Alternativen. Stilecht werden auch diese in Eisgläsern serviert, damit man nicht an seinem Glas festfriert ist aber netterweise eine Plastikhalterung darum.  *bibber* 


 


Wir entscheiden uns für "Yellow Cab" aus Wodka, Pfirsichlikör und Orangensaft als ersten Drink - lecker!

Tatsächlich sind einige junge Damen und ihre Begleiter in Flip Flops in die Ice Bar gekommen. Nach einer kurzen Fotosession flüchten diese aber relativ schnell wieder aus der Ice Bar. Wir nehmen unseren zweiten Drink, ich entscheide mich für eine der beiden unalkoholischen Varianten, Lady Liberty in rot. Inzwischen ist es aber so kalt, dass ich rein kaum noch was schmecke. Schnell trinken ist angesagt, bevor das Getränk im "Glas" festfriert, erklärt mir der Kellner. Na denn Prost!

Ein Erlebnis ist die Ice Bar auf jeden Fall, denn auch die Bar selbst ist auch Eis, ebenso  wie der einzige in der bar befindliche Sessel - der Eis-Thron. 
Nach 15 Minuten reicht es aber auch uns - raus hier *schlotter*

Draußen in der Shakers Bar ist es kuschelig warm



Nach der inzwischen schon zum Ritual gewordenen Runde vorbei am Fat Cats, begrüßt uns dieser kleine Kerl auf der Kabine: 

Die Freestyle Daily haben wir nur am Anreisetag auf deutsch erhalten, das fällt uns aber erst viel später auf und macht eigentlich auch keinen Unterschied. Für alle, für die es wichtig wäre: es gibt sie aber auch auf deutsch ebenso wie alle andere Informationen.


 

Für morgen steht Great Stirrup Cay auf dem Programm - die Privatinsel von Norwegian Cruise Line, die wir im April mit der MSC Divina besucht haben.  Wir sind gespannt, ob etwas anders ist, wenn man mit NCL selbst dort ist. 




Norwegian Breakaway Tag 4 und 5 - Bahamas

Also, wenn mal schon mal da ist, dann darf die Bahama-Mama nicht fehlen:


cl Rum (Jamaica)
cl Rum (kubanisch)
cl Kahlua
cl Malibu
cl Ananassaft

so das klassische Rezept dieses National-Cocktails der Bahamas... klar, dass ich mir diesen nicht entgehen lassen kann...

Auf Great Stirrup Cay nennt sich dieser Cocktail übrigens in ziemlich ähnlicher Variante "GSC Signature Cocktail".

 Aber erst einmal anlegen...

 08.10.2014 - Great Stirrup Cay - Bahamas 

Wurden wir im April auf der Fahrt nach Great Stirrup Cay noch von flatternden Vögel, die das Schiff begleiteten geweckt, so ist es diesmal der erstaunte Ausruf unseres Jüngsten, der mich fast aus dem Bett fallen lässt "Mammmaaaa, da ist ja schon ein anderes Schiff!"




Wie ein anderes Schiff? Tatsächlich fahren wir gerade an der direkt neben Great Stirrup Cay gelegenen Royal Caribbean Privatinsel Coco Cay vorbei (die mitunter auch von Carnival genutzt wird. Coco Cay und Norwegians Privatinsel Great Stirrup Cay gehören beide zu den Berry Island unweit von der größeren Bahamas Insel Great Harbour Cay. 

Great Stirrup Cay gehört Norwegian Cruise Line, wird aber z.B. auch von der MSC Divina genutzt. Mit dieser waren wir erst im April auf der kleinen traumhaften Insel. Wir sind gespannt, ob etwas anders ist, wenn man mit Norwegian Cruise Line dort ist.

Auf jeden Fall sind wir deutlich früher dran, als im Routenplan vermerkt. :o)

Vorsorglich haben wir 2 Clam Shells ( Strandmuscheln mit je zwei Liegen darunter) vorab gebucht zum Preis von 19.95$ pro ClamShell. Normale Liegen kosten natürlich nichts - aber da wir nicht unbedingt die Super-Sonnenanbeter sind und ich mich noch bitterböse an den Sonnenbrand vom April erinnern kann, gehen wir auf Nummer sicher.

Heute scheint es nicht ganz so extrem knallig-sonnig zu werden. Begrüßt werden wir mit ein paar sanften Regentropfen, die sich aber schnell verziehen, sobald die Sonne an Kraft gewinnt. Also Sonnencreme nicht vergessen.

Da wir diesmal nicht an den vollen Hauptstrand möchten, buchen wir die Strandmuscheln für den nur einen kurzen Fußweg entfernt liegenden Cabana-Beach.

Hier liegen auf einer kleinen Anhöhe auch die Cabanas, kleine offene Hütten mit Minibar und Co, die man je nach Größe ab 249$ mieten kann (für mehrere Personen in der Cabana natürlich).


Tendern wie ein Norwegian

Tendern ist ja irgendwie immer ein Erlebnis - weniger das Tendern selbst, als vielmehr die Organisation an sich. Das geht von völlig unorganisiert und mit langen Warteschlangen quer durchs Treppenhaus bis hin zur Wartezimmernummernzieh-Kultur.

Bei Norwegian gibt es ( so wie z.B. bei MSC und RCI auch) sogenannte Tendertickets. Diese benötigen wir jedoch nicht, da wir eine Reservierung für die ClamShells haben - so dürfen wir tendern, wann immer wir möchten.

Zum Tendern gehen alle Passagiere gemäß ihrer Tendertickets bzw. mit ihren Ausflugstickets zunächst ins Theater - bereits hier werden die Cruisecards erfasst.
Alle setzen sich zunächst geordnet in Reihen, bis schließlich Reihe für Reihe ebenso geordnet das Theater nacheinander durch den Hinterausgang flüssig wieder verlassen darf Richtung Tenderboot, während von hinten das Theater wieder neu befüllt wird. Das ganze geht vorbildlich flott voran, keine Staus, kein Gedrängel - die Wartezeiten sind kaum der Rede wert. TOP! 
Das ganze wird sicher auch dadurch beschleunigt, dass auf Great Stirrup Cay eigene große Tenderboote fahren und nicht die kleinen vom Schiff selbst. Das umsteigen verläuft auch ohne irgendwelche wackeligen Sprünge - die See ist absolut ruhig.

Somit können übrigens auch Gehbehinderte relativ problemlos tendern und am Strand stehen schon Strand-Rollis bereit.

Auf der Insel angekommen, ist schon das Barbeque in vollem Gange und auch die Band spielt schon fleißig - inzwischen hat sich auch die Sonne ihren Weg durch die Wolken gesucht und knallt recht heftig.




Die kleineren Barbecue Hütten gab es im April, als wir mit der Divina dort waren übrigens nicht - dementsprechend lang war die Schlange an der einzigen Lunchstation. bei Norwegian geht es deutlich geordneter und entspannter zu!




Der Strand ist schnell gefunden - zwei nebeneinander liegende Strandmuscheln bezogen - also ab ins Wasser! Herrlich!

Es lohnt sich Schnorchelsachen mitzubringen oder zu mieten ( die Ausstattung ist von Aqualung) - Bericht dazu auch unter: 

Im glasklaren, warmen Wasser tummeln sich unzählige Fische. 





Great Stirrup Cay  Foto: Christine Starmann



Wer möchte, kann Stand-Up Paddling Boards mieten oder auch Tretbootfahren. Zwischen 11h und 14h gibt es auch das große Buffet - davor, während und danach haben zudem die beiden Barbeque Hütten für Burger und Hot Dogs geöffnet.

Außerdem gibt es mehrere Cocktailbars und auch für die Kleinen ist gesorgt. Das Kidsclub Team veranstaltet mehrere Nicklodeon Wettspiele am Strand. Wettschleimen und Co. Auf jeden Fall ist die Stimmung prima!

Ein Highlight für Kids dürfte auch die Riesenrutsche sein - auch wenn der wackelige Weg die aufblasbare Rutsche hinauf durchaus anstrengend sein kann, die flotte Rutschpartie hinunter macht Riesenspaß! Die Benutzung der Rutsche kostet 15$ pro Kind für den ganzen Tag (die Kids erhalten Bändchen), zudem ist ein Haftungsauschluss zu unterschreiben. 

Bezahlt werden kann an Land mit der CruiseCard. Und sogar das Softdrink-Paket gilt hier. Das bemerken wir positiv, denn im April mit der MSC Divina gab es noch den expliziten Hinweis, dass das Allegrissimo an hier Land nicht gelten würde. Bei Norwegian gilt zumindest das Softdrink-Paket.

Einzig die kleinen Marktstände mit Souvenirs und Strandkleidern etc müssen mit Bargeld bezahlt werden.

Gegen 15h haben wir genug Sonne und gehen langsam zurück zum Tenderhafen.



Norwegian Breakaway  Foto: Christine Starmann


Norwegian Breakaway  Foto: Christine Starmann
 

Für heute Abend steht "Burn the Floor" im Theater auf dem Programm - ich bin sooo gespannt auf die Show. Da wir die frühe Show um 19h gebucht haben, haben wir für diesen Abend keine Reservierung in einem Zuzahlrestaurant, sondern möchten ganz spontan mal den Manhattan Dining Room ausprobieren.

Es dauert ein wenig, bis die Breakaway die Anker eingezogen hat und wir losfahren. In unserer Kabine relativ Bug-nah ( es liegen nur noch 5 weitere Kabinen davor) rappelt es schon recht kräftig - mir macht diese Art von Geräuschen nichts, sie sind halt schiffstypisch. Genaugenommen liebe es, wenn man auch dann und wann merkt, auf einem Schiff zu sein. Da empfinde ich auch ein Bugstrahlruder nicht als Belästigung. 

Also wir den Jungs erklären, was heute abend ansteht, kommt in einem Tonfall, wie ihn Teenager Eltern nur zu gut kennen dürften ein entsetztes "eine Tanzshow???" ...na wartet es ab ...

Leider darf in den Shows nicht fotografiert werden. Also entgehen Euch die Bilder von diesem Wahnsinns-Tanzevent.

Schon bei den ersten Tönen des Schlagzeugers ( ja, die Show ist mit Live Musik!) gehen schlagartig die Köpfe der Teens hoch - wow! Da steckt richtig Pfeffer drin.


Bild: Norwegian Cruise Line - Burn the Floor (pressefoto)

Wer die Chance hat, sich die Show anzusehen ( wenn nicht auf dem Schiff, dann vielleicht mal an Land), definitiv einen Besuch wert. Außer im Theater tritt das Ensemble von Burn the Floor übrigens auch während der Cruise öfter mal im Manhattan Dining Room auf.

Das Ensemble ist international besetzt mit Paaren u.a. aus Russland, Spanien, Australien, USA und Portugal. Besonderen Applaus erntet jedoch der Drummer - hier brennt nicht nur der Boden!

Nach dem spektakulären Finale geht es ins Manhattan. Ohne jegliche Wartezeit werden wir an einen Tisch geführt. Die nette Bedienung erklärt uns, dass wir Glück hätten, denn heute bzw. immer mittwochs nach Great Stirrup Cay gäbe es hier "das beste Essen der gesamten Kreuzfahrt". 
Sie empfiehlt uns, wie sollte es anders sein das "Chefs Signature Steak"... meine drei Männer grinsen von einem Ohr zum anderen....
Und ich beschließe: nach der Woche auf der Breakaway gibt es eine vegetarische Woche zuhause... :o)


 
Frederic entschwindet wieder zu den Teens und wir schauen uns an, was die Shops an Bord zu bieten haben. Zollfrei einkaufen lohnt sich hier wirklich, auch im Bereich Parfums, Alkohol, Zigaretten und Schmuck. 
Zurück auf der Kabine wartet ein neuer Mitbewohner auf uns (ich überlege kurz, ob er aus der IceBar ausgebüxt sein könnte) - ob Gilbert mir mal zeigt, wie man diese Tierchen faltet? (Im Forum gibt es übrigens auch einen Thread dazu mit einigen Towel Origami Anleitungen - schaut doch mal hier)


Richtig hell: Fast Vollmond über den Norwegian Breakaway - Traumnächste auf See Foto: Christine Starmann


09.10.2014 Nassau - der offizielle "Heimat"hafen der Norwegian Breakaway


Bis Nassau sind es gerade mal 80 Seemeilen und so legen wir bereits früh am nächsten morgen hier an. Nassau ist übrigens der Hafen, in dem die norwegian Breakaway (und viele andere Schiffe) registriert sind. Das hat natürlich in erster Linie steuerliche Gründe.

Nassau ist die Hauptstadt der Bahamas. Mit laut Wikipedia 248.948 Einwohnern (Volkszählung 2010) ist Nassau die größte Stadt des Inselstaates. Sie liegt auf der Insel New Providence.




Nassau wurde im Jahr 1656 durch britische Siedler gegründet und erhielt zunächst den Namen Charlestown, nach König Karl II. benannt.  Den britischen Einfluss merkt man übrigens bis heute an zahlreichen Details. Auf Grund einer freizügigen Steuerpolitik siedelten sich bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts zahllose Finanzunternehmen in Nassau an, das bis heute als Steueroase gilt. Nassau ist aus dem gleichen Grund Heimathafen zahlreicher Kreuzfahrtschiffe.

Vielen fällt zu Nassau als erstes das berühmte Hotel Atlantis nebst Wasserpark ein, der auch für viele Passagiere das Ziel der Wahl sein dürfte. Trotz des saftigen Eintrittspreises ist das Interesse ungebremst (immerhin 129$ pro Person!). Allerdings ist es dort Berichten zufolge meist auch entsprechend rappelvoll.




Postkartenmotiv: Blick vom Balkon der Norwegian Breakaway nach Paradise Island und Atlantis
Foto: Christine Starmann

Wir sind vielleicht schon etwas abgehärtet oder verwöhnt, aber nach Orlando Aquatica und dem Wild Wadi Wasserpark in Dubai reizt uns an dem sicher spektakulären Wasserpark zunächst relativ wenig. Und tolle Rutschen ohne jegliche Wartezeit gibt es auf dem Schiff. Und Delphine haben wir vom Schiff aus schon jede Menge live in freier Wildbahn gesehen.

Stattdessen bummeln wir ganz entspannt durch Nassau. Ein Taxi zum Paradise Island kostet etwas über 20 $. Wir haben schließlich Urlaub und ohnehin war das Schiff unser primäres Ziel. 











Überall in Nassau ist der britische Einfluss unverkennbar präsent - seien es die Briefkästen oder die Uniformen der Polizisten mit Tropenhelmen.

Nassau ist in erster Linie ein Shopping Paradies.  Entlang des Hafens reihen sich die Geschäfte namhafter Marken und Schmuckhersteller aneinander.


Carnival Magic im Hafen von Nassau - Foto: Christine Starmann

Mit uns im Hafen liegt die Carnival Magic. Ich bin heute leider nicht fit und falle raus - so machen sich zur zweiten Runde die Männer alleine auf den Weg.

Museums-Tipps Nassau:


Erst im August hat übrigens das Heritage Museum of The Bahamas eröffnet. Das Museum präsentiert eine umfangreiche Sammlung an Ausstellungsstücken aus vielen Epochen der Geschichte der Bahmas. Herzstück des Museums ist ein Stück eines prähistorischen Meteoriten, der einst auf den Inseln einschlug. 
Außerdem finden sich dort spannende Funde aus dem Meer, antike Möbelstücke sowie Dokumente und historische Kleidungsstücke aus verschiedenen Epochen Nassaus und der Bahmas - insbesondere aus der Piratenzeit und den Zeiten der Plantagenbesitzer und der Sklaverei.

Für Kinder recht spannend dürfte das Piratenmuseum sein - hier ein Link für den ersten Eindruck: http://www.pirates-of-nassau.com/home.htm lebensgroße Wachsfiguren erzählen von Blackbeard und Co.(mehr Tipps zu Nassau auch im Kids on Cruise Forum)

Es befindet sich nur wenige hundert Meter (wenn überhaupt) vom Anlegeplatz der Kreuzfahrtschiffe entfernt. Erwachsene zahlen 12$ Eintritt, Kinder bis 17 J. 6$.



Nachmittags geht es zurück zum Schiff, und meine Männer kapern den Basketball-Platz. Das Schiff ist offenbar angenehm leer. 

Am Vormittag gab es eine Brandschutzübung für die Crew mit künstlichem Rauch. Nun findet draußen eine Übung mit den Rettungsbooten statt.




Ich bin leider jedoch immernoch halb komatös (blöde Migräne) und so gehen meine drei Männer abends alleine in "The Second City" und ins Savor zum Essen.

Die Lasagne muss fantastisch gewesen sein, schwärmt mir unser Jüngster vor.... mmmh ...das nächste Mal vielleicht...

Zum  Glück geht es mir langsam besser, denn für morgen steht die Behind the Scenes Tour an und darauf freue ich mich doch schon wie verrückt!

Morgen also Seetag und Behind the Scenes inkl. Brücke der Norwegian Breakaway 





10.10.2014  Seetag! 

kaum genutztes Crewdeck im Bug samt Crewbar und Hubschrauber - Markierung (gelandet werden darf auf dem Schiff jedoch nicht, wenn, dann geht es mit Trage nach oben) Foto: Christine Starmann
Schlafen ist ja bekanntlich die beste Medizin und so geht es mir heute auch schon wesentlich besser. Nach einem leckeren Frühstück im Savor, welches mittlerweile zu unserem "Stamm-Frühstückslokal" avanciert ist (die Bedienungen sind dort soooo unglaublich nett, so dass selbst der grummeligste Morgenmuffel dort mit guter Laune rausgeht), düsen Lucas und Frederic ab übers Schiff Richtung Freifallrutschen und Sportdeck. 





Nein, Lucas hat immernoch nicht genug von den Freifallrutschen und langsam überkommen mich angesichts seines Hangs zu halsbrecherischen Achterbahnen und dem Spaß an Adrenalin Zweifel...vielleicht doch vertauscht???!! 

Ich mag es ja durchaus mal wild und schnell und liebe Freizeitparks, aber bin eher eine Schissbuchse, wenn es um das Thema "Fallen" geht - Mein Magen noch oben, der Rest von mir schon unten...nene...das ist nichts für mich... Lucas geht glatt als Peters Clon durch, Verwechslung ausgeschlossen....vielleicht hätte ich während der Schwangerschaft einfach auf die  mehrfachen Disneyland Besuche verzichten sollen. 
War ja klar, dass es Auswirkungen auf das Kind, welches nun Achterbahnen jeder Höhe und Geschwindigkeit liebt, haben muss...

Für uns Eltern geht es dafür heute wesentlich beschaulicher zu - dafür aber nicht minder spannend. Es steht nämlich die Behind the Scenes Tour auf dem Programm. Darauf freue ich mich schon seit zuhause!

Die "Hinter den Kulissen Führung", wie es auf deutsch heißt, findet an den Seetagen mehrfach statt und kostet 89$ pro Person. Die Führung in Kleingruppen dauert ca. 2 - 2,5 Stunden und im Preis inkludiert ist pro Person auch ein Foto nebst Routenkarte mit Kapitänsfoto in einer schicken Mappe. 



Unsere Führung soll um 10h starten, Treffpunkt ist um 9.50h am Excursion Desk auf Deck 6 gegenüber der Rezeption. 
Eigentlich wären wir wohl sogar nur 6 Leutchen gewesen, aber 5 Schlafmützen einer Familie haben den Treffpunkt für Ihre frühere Führung um 9.20h verpasst, so dass sie sich jetzt uns anschließen.

Irgendwann sind auch die letzten eingetroffen (mit Pünktlichkeit scheinen es einige Passagiere ja nicht so zu haben, so dass wir gegen 10.15h dann endlich losmarschieren.) Los geht es im Spiegel-Tent, welches wir nun zum ersten mal bei Beleuchtung sehen.
Normalerweise ist es hier relativ dunkel, so dass man die Dschungel-wild gemusterten Decken, Teppiche und die verschnörkelten Stühle kaum wahrnimmt.



Norwegian Breakaway Spiegel Tent bei Tag Foto: Christine Starmann


Diashow zur Geschichte Norwegians im Spiegel-Tent - "V" aus New-Mexico führt kompetent durchs Programm - Die Markierungen auf der Bühne sind wichtig für die Artisten  - Alle Fotos: Christine Starmann


Die Geschichte von NCL / Norwegian Cruise Line und ihre Marken - Behind the Scenes Norwegian Breakaway Foto: Christine Starmann

Den Hafen kenn ich doch?! Im Port of Miami reihen sich tagtäglich die Kreuzfahrtschiffe aneinander

"V", so stellt sich unser weiblicher Guide vor, zeigt uns zunächst eine interessante Diashow über die Geschichte von Norwegian Cruise Lines. Und die ist durchaus interessant:

1966 gründete der norwegische Reeder Knut Kloster die Norwegian Caribbean Lines AS (NCL). Zwei Jahre später, 1968, wurde die Starward, das erste Schiff einer neuen Flottengeneration, in Dienst gestellt, 1971 folgten zwei weitere Schiffe, die Southward und die Sunward II.
Im Laufe der 70er Jahre stieg NCL zu einer der erfolgreichsten Kreuzfahrtreedereien auf. 1977 übernahm Norwegian Cruise Line die kleine Insel Great Stirrup Cay (mehr dazu in unserem vorherigen Blogeintrag) 
Knut Kloster übernahm 1984 die Royal Viking Line AS mit ihren drei Kreuzfahrtschiffen Royal Viking Star, Royal Viking Sea und Royal Viking Sky. Die Norwegian Caribbean Lines AS wurde 1987 in Norwegian Cruise Line AS umbenannt, wobei die Abkürzung NCL bestehen blieb. Die Seaward wurde 1988, als das erste Schiff einer neuen, größeren Klasse, in Dienst gestellt. 1992 wurde ein weiteres Schiff in Dienst gestellt, die Dreamward. Dies war das erste Schiff, welches von Fort Lauderdale aus startete.
Im Jahr 1999 wurden erstmals NCL-Aktien an der New Yorker Börse gehandelt. Es wurden mehr als 200 Häfen angelaufen und damit das umfangreichste Kreuzfahrten-Programm in der NCL-Geschichte geboten.
2001 erweiterten die speziell auf das Freestyle-Cruising-Konzept ausgerichteten Neubauten Norwegian Sun und Norwegian Star die Flotte. 
Wie es weiter geht, dürfte vielen bekannt sein und auf einem der neuesten Schiffe - made in Papenburg / Germany - fahren nun wir - YEAAAH!
Übrigens werden die beiden nächsten Neubauten, Norwegian Escape und Norwegian Bliss, einer der weltweit größten Abgasfilteranlagen erhalten (Scrubber). Da unsere Kids on Cruise Forumsreise ( mit inzwischen weit über 150 Teilnehmern!) im Oktober 2015 auf die Norwegian Escape geht, freut mich dies ganz besonders. (Ich hoffe, Nicole hat sich derweil ein wenig von unserem Buchungsansturm erholt...)
Nach der Diashow im Spiegel Tent geht es weiter ins Theater bzw in die Garderoben - der Produktionsleiter der Norwegian Breakaway kommt hinzu und verrät viele spannende Details zu den Shows an Bord - hier darf aus Gründen des Copyrights, welches auf den Kostümen liegt, nicht fotografiert werden. Schade eigentlich, denn die Kostüme sind sensationell!
Produktionsleiter auf der Norwegian Breakaway - Herr über Technik und Shows (und nett dazu!)

Auf der Norwegian Breakaway, so werden wir aufgeklärt, gibt es für jede Show ein eigenes Ensemble, welches jeweils 6 Monate an Bord bleibt. Es ist also nicht so, das die gleichen Künstler  mehrere Shows aufführen, sondern sie sind immer nur für eine Show zuständig. Lediglich einige Musiker und eine Sängerin sind in zwei Shows präsent.
Wir erhaschen einen ersten Blick auf die Kostüme von "Rock of Ages", welches passenderweise für heute Abend auf dem Programm steht. Im "Wig-Room" ( Perückenzimmer) erahnen wir allmählich wie wahnsinnig viel Aufwand hinter den Produktionen steckt.
Von den Garderoben des Theaters geht es durch unser Lieblingsfrühstücksrestaurant Savor in den Küchenbereich - Rolltreppen führen von hier zum Manhattan Dining Room. An den Wänden hängen die Speisepläne für die beiden Routen, die die Norwegian Breakaway zur Zeit fährt. 
Auch hier sind alle freundlich und bester Laune .... ob es einer merkt, wenn ich mir eines dieser verführerisch ausschauenden Petit Fours heimlich und flink in den Mund schiebe? Ich bin zu feige das auszutesten - außerdem kommt gerade der Fotograf, der die Fotos von uns während der Führung samt Kochmütze und Riesen-Schneebesen in der Hand aufnimmt. Mit vollem Mund säh das ja blöd aus....



Behind the Scenes Norwegian Breakaway - Küchenführung Foto: Christine Starmann

ob es jemand merkt, wenn ich eines mopse?! Behind the Scenes Norwegian Breakaway Bild: Christine Starmann



Strahlender Gruß aus der Crewmesse - hier stehen Buffets für die Crew - gibt es eigentlich irgendjemanden, der hier nicht gut gelaunt ist? Diese Laune steckt an! Foto: C.Starmann



Master of Coolness - im wahrsten Sinne des Wortes - Dieser nette Herr ist für die Kühlräume zuständig ! 
Sirloin Steaks perfekt vorbereitet - Behind the Scenes Norwegian Breakaway 

Die Ice Bar war ein Witz dagegen - minus 28° C herrschen in den Kühlkammern ....schnell wieder raus

Dagegen ist die Ice Bar ein Tropen-Paradies - schnell ein Foto und wieder raus

"V" weist uns den Weg in den Entsorgungungsbereich
 Der Umweltoffizier der Norwegian Breakaway kommt aus Griechenland ( die Crew besteht aus 62 verschiedenen Nationen)
Im Entsorgungsbereich selbst dürfen keine Fotos gemacht werden - dabei ist hier alles piccobello sauber. Die Breakaway verfügt über moderne Müllverbrennungssysteme und eine Abwasser-Kläranlage (nein, das Trinkwasser wird nicht aus Abwasser gewonnen, sondern in den Häfen frisch gebunkert) - alles wird hier getrennt. Müll, der nicht verbrannt werden kann, wie z.B. Aluminiumdosen wird gepresst und in einer Kühlkammer zu Blöcken komprimiert bis zur Entsorgung aufbewahrt.
Gekühlt wird der Müll deshalb, damit Keime und Gerüche keine Chance haben und so merkt man letztendlich auch gar nicht, dass es hier eigentlich um "Müll" geht.

Umweltoffizier der Norwegian Breakaway 
 Unser Weg "Behind the Scenes" der Norwegian Breakaway führt uns weiter durch das Labyrinth an Gängen, durch den die Crew alltäglich rauscht. Unser nächstes Ziel ist die Wäscherei. Unterwegs kommen wir an einem Geldautomaten vorbei....moment,...halt...sagte ich gerade Geldautomat?
Ja, tatsächlich steht auf dem Gang ein Geldautomat für die Crew. Irgendwie muss diese ja schließlich auch unterwegs an Geld kommen.
Darüber hatte ich mir noch nie zuvor Gedanken gemacht.

Geldautomat für die Crew - ATM auf der Norwegian Breakaway Bild: C.Starmann
 Am Vortag haben wir das Angebot genutzt und unsere Wäsche ("soviel wie in den Laundry Beutel passt") für 27,60$ zum Waschen weg gegeben. Ob wir die Shirts irgendwo entdecken?
In der Wäscherei herrscht Hochbetrieb. Tagtäglich wird hier gewaschen und gebügelt. Natürlich nicht in so kleinen Waschmaschinen, wie wir sie von daheim kennen...hier passen mal eben 120 kg Wäsche in eine Waschmaschine (und sie läuft trotzdem nonstop). Immerhin sind 3900 Passagiere an Bord.
Auch sind die Waschmaschinen hier speziell gelagert, so dass beim Schleudergang nicht das halbe Schiff wackelt.

Neben Waschmaschinen und Wäschetrocknern gibt es Bügelmaschinen, Mangeln undsogar "Faltmaschinen" speziell für Badehandtücher und Bettwäsche.




Hemden bügeln in Expresszeit

Wäsche für die Passagiere kommt in kleine Weidenkörbchen

Da legt der Offizier schon mal selbst Hand an.

Frisch gefalten in einheitlichem Format dank "Faltmaschine"

Vorne knatuschig rein - am anderen Ende glatt und gefalten und gestapelt wieder raus - Behind the Scenes Norwegian Breakaway Foto: C.Starmann

Faltmaschinen gibt es auch für Bettlaken


perfekt gefaltete, glatte Bettlaken - Behind the Scenes Norwegian Breakaway Foto: C.Starmann

so langsam bekomme ich eine Ahnung von der Menge an  Wäsche, die alltäglich auf einem Kreuzfahrtschiff anfällt

 
Nach dieser eindrucksvollen Präsentation steht schon der letzte Stopp unserer Behind the Scenes Führung auf der Norwegian Breakaway an:

DIE BRÜCKE!

Seit einiger Zeit ist es wieder erlaubt, im Rahmen der Behind the Scenes Führungen die Brücke aufzusuchen. Zumindest gilt dies für die Norwegian Breakaway und es ist wohl letztendlich auch immer Entscheidung des Kapitäns, ob er dies zulässt oder auch nicht.
"Unseren" Kapitän Hakan Svedung jedenfalls scheint es nicht zu stören.

Aber zuerst heißt es auf die Securiity zu warten - denn: auch, wenn der Gang auf die Brücke im Rahmen der Behind the Scenes Tour auf der Norwegian Breakaway erlaubt ist, so muss doch immer ein Security Officer anwesend sein. Außerdem ist der Bereich abgetrennt, in dem wir uns aufhalten dürfen. Ein guter Kompromiss, wie ich finde - denn ein Besuch auf der Brücke ist doch für die meisten Passagiere ein Highlight.

Auf der Brücke angekommen zeigt uns "V" zuerst eines der jeweils auf jeder Seite liegenden Glas-Bodenfenster. Diese Fenster ragen über die übliche Breite des Schiffrumpfes hinweg und helfen der Brücken-Crew beim Anlegen.

Außerdem hat man von hier oben einen fantastischen Ausblick auf die Balkone, wie man sie von keinem darüberliegenden Balkon hat und kann so auch sehr schön die Größenunterschiede erkennen.

Auf diesem Bild erkennt man die großen Balkone von Deck 9 und dem darunter liegenden Deck 8. Die normalen, für meine Begriffe sehr schmalen Balkone, sieht man aus dieser Perspektive nicht.

 
Auf jeder Seite gibt es ein identisches Bedienungspanel.  - Gesteuert wird mit einem kleinen Joystick.


erwischt! Wer raucht denn da?  Blick durch das Bodenfesnter auf der Brücke

Balkongrößenvergleichsperspektive von der Brücke aus: oben die "normalen" Balkone - unten die extra großen Balkone auf Deck 8 und Deck 9 Foto: Christine Starmann

Joystick - ob Playstation-Fertigkeiten beim Anlegen hilfreich sind?

Norwegian Breakaway Behind the Scenes - Blick von der Brücke aus aufs Crewdeck im Bugbreich samt Crewbar  - offenbar wird dieser Bereich kaum genutzt.
 Foto: Christine Starmann

Das Herzstück der Brücke - Kontrolleinheiten

Die diensthabenden Wachoffiziere auf der Brücke beantworten Fragen der beeindruckten Passagiere - Norwegian Breakaway Behind the Scenes - Foto: Christine Starmann

Verpflegung für die wachhabende Crew
Der Ausblick von der Brücke der Norwegian Breakaway ist bombastisch. Wir erfahren, dass die Offiziere hier 8 Stunden pro Tag rund um die Uhr in mehreren Schichten ihren Dienst verrichten - aufgeteilt in jeweils zwei Einheiten von einmal 3 und einmal 5 Stunden am Stück. Auch, wenn vieles hochtechnisiert ist, ist das menschliche Auge unersetzlich. Deshalb ist die Brücke rund um die Uhr besetzt.
Nachdem sich die diensthabenden Wachoffiziere auf der Brücke den Fragen der stark beeindruckten Passagiere gestellt haben, ist das Ende unserer Behind the Scenes Tour auch schon erreicht. Unsere Fotomappen dürfen wir uns "complimentary" also kostenfrei ab 16h auf Excursion Desk abholen. 

An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an "V" und die Crewmitglieder, die während der sehr interessanten Tour mit guter Laune und schier unermüdlichem Eifer alles erklärt und Fragen beantwortet haben!

Es ist jetzt 12.30h und wir treffen uns mit den Kids auf der Kabine. Lucas hat immernoch keine Schwimmhäute zwischen den Fingern, was mich eigentlich erstaunt.

Wir entscheiden uns für eine Runde Minigolf bei diesem herrlichen Wetter auf unserem Weg zurück gen Norden und einen Versuch im KletterParcour ( neeeeiiiin, the Plank könnt Ihr vergessen... Ihr wisst doch, ich bin eine Schissbuchse!)





Auf dem Pooldeck ist die Stimmung in vollem Gange - eine Band spielt live "Happy" von Pharrell Williams und die Stimmung schäumt über - alles tanzt, Crew, Passagiere - wir!

Herrlich! Wir haben nun weit über 20 Kreuzfahrten absolviert (glaub es war Nr 25 ?! Ich zähl schon nicht mehr mit) aber diese Stimmung hier an Bord ist wirklich einmalig.

Die Kinder (darf man einen 16 und einen 13jährigen eigentlich noch als Kinder bezeichnen ?)...ähm....also unsere Teens fragen nach, ob wir die folgende Woche nicht auch noch an Bord bleiben möchten. Tja, möchten schon...wenn da nur nicht das Problem mit den limitierten Urlaubstagen wäre...

 
Wir tänzeln weiter ins Garden Cafe und gönnen uns einen kleinen Snack.  Für heute abend nach der "Rock of Ages Show" steht der Teppanyaki an, daher reicht uns etwas Obst.
Nach einigen entspannten Stunden auf dem Pooldeck und etwas Wellness machen wir uns bereits für Rock of Ages.

Rock of Ages

Es ist schon Wahnsinn, was Norwegian hier bietet. Wir sind eine halbe Stunde vor Beginn der Aufführung da - von unsere Minisuite auf Deck 8 ist es ja nur ein Deck tiefer. Hatte ich schon erwähnt, wie genial unsere Kabine liegt?

Am Samstag noch auf dem Broadway entdeckt - am Freitag auf dem Schiff - Rock of Ages
In New York in unmittelbarer Nähe des Broadway haben wie die Schilder von Rock of Ages gesehen. Der Eintrittspreis für ein Ticket liegt im Schnitt bei ca 98$.
Das Bühnenbild zu Rock of Ages vor Beginn der show ...und jetzt schnell weg mit der Kamera....


An Bord der Norwegian Breakaway ist die Show kostenlos und das obwohl sie in fast voller Broadwaylänge aufgeführt wird. Es fehlen insgesamt nur 15 Minuten bzw. ein Musikstück, welches aber zumindest instrumental zwischendurch angespielt wird.
Am Eingang werden wir mehrfach darauf hingewiesen, dass die Show für Kinder "irritierend" sein könnte, da die Sprache mitunter vulgär sein könnte und die Kostüme sehr freizügig sind.
Mit dieser Einschätzung behält man zwar absolut Recht, wie ich nach der Show gestehen muss - aber mal ehrlich: welchen deutschen "Teenager" kann man damit noch schocken? Schon gar nicht nach unserem "Stranderlebnis" von Port Canaveral...
Die Show rockt! Ein absolutes Muss, wenn man auf dem Schiff ist!
Nun sehen wir die Kostüme und Perücken in Action - und wie um alles in der Welt kann man auf solchen Plateausohlen noch tanzen?!

Teppanyaki


Als wir aus der Show kommen, ist es bereits 20.20h - nun aber fix, denn für 2015h haben wir eine Reservierung für`s Teppanyaki Restaurant.
Wir hätten und gar nicht so beeilen brauchen, denn unsere Tischgenossen sind auch noch nicht da. Und sie lassen auch noch ein ganzes Weilchen auf sich warten. 
An jedem Teppanyaki können bis zu 16 Personen Platz nehmen. Es gibt immer ein Kochfeld  und einen Koch für bis zu 8 Personen. Man sitzt also in der Regel mit anderen zusammen. Und es wird auch erst gestartet, wenn alle da sind.

Gegen 20.40h kommen dann endlich auch die anderen Gäste. Die vier kommen aus Conneticut und Atlanta erfahren wir. Leider ist es hier dermaßen laut, dass sich nur Peter mit einem von den vieren neben sich unterhalten kann, was ich persönlich sehr schade finde, denn die Gruppe scheint sehr sympathisch zu sein ( wie absolut alle, die wir in diesen Tagen kennenlernen!). Wir sitzen über Eck und so bekomme ich nur Fragmente der Unterhaltung mit. Für die Norwegian Escape sind wohl kleinere Nischen für das Teppanyaki geplant. Begrüßenswert - denn hier auf der Breakaway herrscht Bahnhofsatmosphäre. 
Aber ich darf nicht meckern, schließlich war ich selbst es, die einen Steakfreien Tag beantragt hatte...



Die Vorspeise ist eine klare Brühe, danach kommt der Koch und beginnt mit seiner Kochshow. Man wählt aus insgesamt 8 verschiedenen Gerichten bzw. Kombinationen.
Zubereitet wird mit einer kleinen Kochshow und viel Messergeklapper dann alles auf dem Teppanyaki. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass auch das Fleisch und der Reis eine leichte Fischnote versprühen. Strenge Vegetarier oder Veganer können sich ihr essen aber auf Anfrage völlig separat zubereiten lassen - ohne Fleisch oder Fischkontakt. Auf diese Möglichkeit weist die wieder mal supernette Bedienung Frederic direkt hin, als dieser sich eines der beiden vegetarischen Gerichte bestellt.
Der Koch scheint nicht seinen besten Tag zu haben - so lustig er auch ist, die Hälfte der Eier landet auf dem Boden statt in seiner Kochmütze. 
Der Abend war trotz allem recht nett - aber das Teppanyaki hat uns nicht überzeugt. Und so gebe ich mich geschlagen und verspreche meinen Männern für den nächsten, letzten Tag noch einmal einen Besuch in der Churrascaria Moderno...
Das Teppanyaki war aber kulinarisch wirklich die absolut einzige Enttäuschung auf der Norwegian Breakaway und das auch nicht, weil es wirklich schlecht war, sondern vielleicht auch einfach wegen des Ambientes und weil die anderen Restaurant aus unserer Sicht einfach besser waren.
Das Essen auf der Norwegian Breakaway gehört zum Besten, was wir bislang auf Kreuzfahrten genießen durften. Fantastisch! Wir kaufen fix einen Cruise-Reward und planen innerlich die nächste Tour.
Shakers Martini Bar Norwegian Breakaway Foto: Christine Starmann
Teensclub Norwegian Breakaway Entourage
Frederic düst wie immer ab zu den Teens. Inzwischen hat sich dort eine internationale Truppe zusammengefunden, die anfängt die nächsten gemeinsamen Reisen zu planen...was jetzt nur noch den Eltern beigebracht werden muss und so erfahren wir, dass im nächsten Jahr nach Kanada "müssen" ...okay...Toronto liegt sowieso auf unserer Fahrtroute im nächsten Sommer...aber Quebec bislang nicht...
 
Für morgen heißt es "Shopping!" - aber jetzt erst einmal ab ins Fat Cats


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